Die Kunst des Hungers Er will überleben, aber nur zu seinen Bedingungen: Er sucht ein Überleben, das ihn vor das Angesicht des Todes führen soll.Er fastet. Freilich nicht so, wie ein Christ das tun würde. Er verzichtet nicht auf das irdische Leben, um das himmlische vorwegzunehmen; er weigert sich einfach, das Leben zu leben, das… Darben weiterlesen
Autor: Thomas Brucher
Traurigkeit
»Traurigkeit ist eine Mauer zwischen zwei Gärten.« – Khalil Gibran
Moralin
»In der moralischen Entrüstung schwingt auch immer die Besorgnis mit, vielleicht etwas versäumt zu haben.« – Jean Genet
Prosarisch
»In einer irrsinnigen Welt vernünftig sein zu wollen, ist schon wieder ein Irrsinn für sich.« – Voltaire
Komparativ
»Wenig ist so schlimm, als am Ende seines Lebens zu erkennen, nicht gelebt zu haben. Dies ist vielleicht schlimmer, als es nie zu erkennen. Am schlimmsten aber, schon früh zu begreifen, daß man lebt, ohne zu leben – und doch so zu leben.« – Karlheinz Deschner
Kriterium
»Anfang und Ende der Dinge werden dem Menschen immer ein Geheimnis bleiben. Er ist ebenso unfähig, das Nichts zu sehen, aus dem er stammt, wie die Unendlichkeit zu erkennen, die ihn verschlingen wird.« – Blaise Pascal
Sonnenseite
»Vergiß nicht, daß jede schwarze Wolke eine dem Himmel zugewandte Sonnenseite hat.« – Friedrich Wilhelm Weber
Adoratio
»Wenn ich das Wunder eines Sonnenuntergangs oder die Schönheit des Mondes bewundere, weitet sich meine Seele.« – Mahatma Gandhi
Infamie
»Welche Infamie schon das Wort Unschuld! Als begänne jenseits davon – die Schuld.« – Karlheinz Deschner
Paradiesisch
»Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.« – Jean Paul