Gipfeln

»Kann man überhaupt vom Tode reden, ohne von der Erfahrung der Agonie durchdrungen zu sein? Der Tod kann kaum begriffen werden, wenn das Leben nicht als langwieriger Todeskampf empfunden wird, in dem der Tod mit dem Leben verwächst. Der Tod ist nicht etwas Äußerliches, vom Leben ontologisch Verschiedenes, denn ein vom Leben unabhängiger Tod kann… Gipfeln weiterlesen

Aporetik

»Was wir den Menschen nennen, ist in Wahrheit das aporetische, das ausweglose Lebewesen. Er ist das Wesen, das aus sich selbst etwas anderes machen muß, als es ist, um seine Ausweglosigkeit zu ertragen. Die Menschwerdung ist nur als der Ausweg zu begreifen, den sich das ausweglose Tier auf seiner Flucht nach vorn gebahnt hat. Insofern… Aporetik weiterlesen

Leichte

»Es ist leichter die Menschen zu täuschen, als sie davon zu überzeugen, dass sie getäuscht worden sind.« – Mark Twain

Imago

»Ich hatte Angst um mein Image. Ein gutes Image zu haben ist eine der wichtigsten Waffen, um im schwulen Milieu überleben zu können. Image, so hatte ich im Englischunterricht gelernt, kommt vom lateinischen »imago«. Was wiederum für »Bild« steht. Das Bild, das man sich von einem Menschen macht. Man macht sich ein Bild und verlangt,… Imago weiterlesen

Willig

»Willig tun was man kann und willig leiden was man muß.« – Arthur Schopenhauer

Entdecken

Jugend verhüllt Schönheit – Engrammatik

Wiedersehensfreude

»Wenn man zu lieben beginnt, verbringt man seine Zeit nicht damit, zu ergründen, was diese Liebe ist, sondern damit, die Möglichkeit eines Wiedersehens für den folgenden Tag anzubahnen.« – Marcel Proust

Abrede

Da die Menschen unfähig waren, Tod, Elend, Unwissenheit zu überwinden, sind sie, um glücklich zu sein, übereingekommen, nicht daran zu denken. – Pascal

Glorios

»Jede Glorifizierung eines Menschen, der im Kriege getötet worden ist, bedeutet drei Tote im nächsten Krieg.« – Kurt Tucholsky