»Die zwei obersten Grundsätze: Was das Volk nicht weiß, macht das Volk nicht heiß. Was man dem Volk dreimal sagt, hält das Volk für wahr.« – Heinrich von Kleist
Kategorie: ohne Mensch
Zeitfresser
»Denn es ist gut, wenn uns die verrinnende Zeit nicht als etwas erscheint, das uns verbraucht und zerstört wie die Handvoll Sand, sondern als etwas, das uns vollendet.« – Antoine de Saint-Exupéry
Gewöhnungsbedürftig
»Die Gewöhnung an die Verzweiflung ist schlimmer ist als die Verzweiflung selbst.« – Albert Camus
Angstleben
»Er begriff jetzt, daß vor diesem Tod, den er stets mit dem panischen Schrecken eines Tieres betrachtet hatte, Furcht zu haben, bedeutete, Furcht vor dem Leben zu haben. Die Furcht zu sterben rechtfertigte das grenzenlose Festhalten an dem, was im Menschen lebendig ist. Und alle diejenigen, die nicht die entscheidenden Handlungen vollzogen hatten, um ihr… Angstleben weiterlesen
Unermeßlich
»Bewußt, das mußte man sein, ohne Selbsttäuschung, ohne Feigheit – allein mit seinem Körper – die Augen offen auf den Tod gerichtet. Es war eine Sache, die unter Männern ausgetragen wurde. Nichts, keine Liebe und keine schmückende Umgebung, sondern nur eine unendliche Wüste aus Einsamkeit und Glück.« – Albert Camus, Der glückliche Tod
Kompromisslerisch
»Doch das war nur die letzte Schwäche eines Mannes, der nicht Teil gehabt hatte an seinem Leben.« – Albert Camus, Der glückliche Tod
Lebenskurz
»Zum Leben braucht man Zeit.« – Albert Camus, Der glückliche Tod
Unintelligenz
»Ebenso wie man in der Kunst haltzumachen wissen muß, wie es einen Moment gibt, da eine Skulptur nicht mehr angerührt werden darf und wie in dieser Hinsicht gewollte Unintelligenz einem Künstler immer von größerem Nutzen ist als alle noch so subtilen Hilfsmittel klarer Einsicht, so braucht man auch ein Quentchen Unintelligenz, um ein Leben in… Unintelligenz weiterlesen
Schattenglanz
»Wenn Du wissen willst, wer Dich beherrscht, musst Du nur herausfinden, wen Du nicht kritisieren darfst.« – Voltaire
Südblick
»Wer seine Gegenwart vernichten will, braucht nur seine Vergangenheit zu „bewältigen“. Wir leben von dem, was wir nicht verdauen können.« – Hans Kudszus