Der Atem

»Ein Achtzehnjähriger macht die bittere Erfahrung, saß er als Todkranker von seiner Mitwelt isoliert und nahezu allein gelassen wird. Er wird ins »Sterbezimmer« geschoben, und damit scheint sein Schicksal besiegelt. Alles im Krankenhaus ist darauf ausgerichtet, den Sterbenden möglichst unauffällig und reibungslos ins Jenseits zu befördern, ihn, das Sinnbild menschlicher Hilf- und Machtlosigkeit, aus dem… Der Atem weiterlesen

Natürliche Ordnung

»Wir bevölkern die Gegenwart mit diesen Überbleibseln der Erinnerung, nicht nur der Erinnerung derer, die uns vorausgingen, sondern unserer eigenen Erinnerung, weil auch wir vergessen, weil die Namen und die Erinnerungen und die Gesichter sich in einem Nebel verlieren, der alles glättet und gleichmacht, uns in ein Heute stößt, das nur der Tod und dessen… Natürliche Ordnung weiterlesen

Goldener Käfig

»Heiraten heißt das Mögliche thun, einander zum Ekel zu werden. […] seine Rechte zu halbieren und seine Pflichten zu verdoppeln. […] Heiraten heißt, mit verbundenen Augen in einen Sack greifen und hoffen, dass man einen Aal aus einem Haufen Schlangen herausfinde.« – Arthur Schopenhauer

Glorios

»Jede Glorifizierung eines Menschen, der im Kriege getötet worden ist, bedeutet drei Tote im nächsten Krieg.« – Kurt Tucholsky

Irrglauben

»Die Zukunft, ist jener Abschnitt der Zeit, in dem sich unsere Angelegenheiten positiv entwickeln, unsere Freunde uns treu ergeben sind und unser Glück gesichert ist.«

Einzig

»Der einzige Unterschied zwischen einem Verrückten und mir ist der, daß ich nicht verrückt bin.« – Salvador Dali

Maßvoll

»Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedes mal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie passten auch heute noch.« – George Bernhard Shaw

Dahintreibend

»Wenn du die Richtung nicht änderst, könntest du dort auskommen, wo es dich hintreibt.« – Laotse