Manche sagen, die Liebe ist ein Fluss, der das zarte Schilf ertränkt. Andere sagen, sie ist eine Rasierklinge, die deine Seele bluten lässt. Manche sagen, die Liebe ist wie Hunger, ein Bedürfnis, das ständig schmerzt. Aber ich sage, die Liebe ist eine Blume und du bist ihr einziger Samen. Es ist das Herz, das nie… Schnee von heute weiterlesen
Kategorie: Nähe oder Einsamkeit
Pauker
»Der Schmerz ist der große Lehrer der Menschen. Unter seinem Hauche entfalten sich die Seelen.« – Marie von Ebner-Eschenbach
Reflexiv
»Die Außenwelt ist eine Wahrnehmung, eine Abstraktion. Ich habe ein inneres Bild der Außenwelt. Deshalb muss ich versuchen, zu verstehen, dass die Welt des anderen nicht meine Welt ist, dass es keine Welt gibt, die wir gemeinsam haben. Wir können einen gemeinsamen Raum schaffen, in dem wir uns bewegen. Die Außenwelt ist der Reiz und… Reflexiv weiterlesen
Antinomien des Lebens
Die Grundformen der Angst und die Antinomien des Lebens 1. Die Angst vor der Selbsthingabe, als Ich-Verlust und Abhängigkeit erlebt; 2. Die Angst vor der Selbstwerdung, als Ungeborgenheit und Isolierung erlebt; 3. Die Angst vor der Wandlung, als Vergänglichkeit und Unsicherheit erlebt; 4. Die Angst vor der Notwendigkeit, als Endgültigkeit und Unfreiheit erlebt. Alle möglichen… Antinomien des Lebens weiterlesen
Wahrheitlich
»Was weiß ich von dem Unterschied zwischen einem Baum und einem Traum? Ich kann den Baum berühren: ich weiß, ich träume den Traum. Was bedeutet das in seiner Wahrheit?« – Fernando Pessoa, Das Buch der Unruhe
Startschuss
»Wirkliche Einsamkeit hat nicht unbedingt etwas damit zu tun, wie alleine man ist.« – Charles Bukowski
Klarblick
»Lieben oder geliebt werden ist kein Verbrechen. Aber wirklich verbrecherisch ist es, einen Menschen glauben zu machen, er oder sie sei der einzige, den man jemals lieben könnte.« – Henry Miller, Sexus
Prüfling
»Prüfe dich an der Menschheit. Den Zweifelnden macht sie zweifeln, den Glaubenden glauben.« – Franz Kafka
Grundierung
»Schreiben heißt ja sich öffnen bis zum Übermaß; die äußerster Offenherzigkeit und Hingabe, in der sich ein Mensch im menschlichen Verkehr schon zu verlieren glaubt und vor der er also, solange er bei Sinnen ist, immer zurückscheuen wird – denn leben will jeder, solange er lebt – diese Offenherzigkeit und Hingabe genügt zum Schreiben bei… Grundierung weiterlesen
Sprechblase
»Warum ist es so schwer, von sich zu sprechen? Weil wir uns mit dem Blick der anderen sehen. Weil uns das Angst macht. Weil wir uns nicht kennen, sondern hinter uns zurück und über uns hinaus sind. Weil unsere Sprache gewöhnlich gespalten ist in ein erfahrungsloses allgemeines Reden und das dunkle fragmentarische Murmeln des Traums.… Sprechblase weiterlesen