»Ei der Tausend! Wie man doch die dummen Leute anführen kann!« – Heinrich von Kleist
Kategorie: Ordnung oder Freiheit
Ermüdlich
»Was soll es nutzen, geduldig zu sein!«, rief Caspar trotzig. »Wird ja doch immer schlechter!« – Jakob Wassermann, Caspar Hauser
Unermeßlich
»Bewußt, das mußte man sein, ohne Selbsttäuschung, ohne Feigheit – allein mit seinem Körper – die Augen offen auf den Tod gerichtet. Es war eine Sache, die unter Männern ausgetragen wurde. Nichts, keine Liebe und keine schmückende Umgebung, sondern nur eine unendliche Wüste aus Einsamkeit und Glück.« – Albert Camus, Der glückliche Tod
Eingedenken
»Für die einen ist es Krieg, für die anderen ein Geschäft.«
Antinomien des Lebens
Die Grundformen der Angst und die Antinomien des Lebens 1. Die Angst vor der Selbsthingabe, als Ich-Verlust und Abhängigkeit erlebt; 2. Die Angst vor der Selbstwerdung, als Ungeborgenheit und Isolierung erlebt; 3. Die Angst vor der Wandlung, als Vergänglichkeit und Unsicherheit erlebt; 4. Die Angst vor der Notwendigkeit, als Endgültigkeit und Unfreiheit erlebt. Alle möglichen… Antinomien des Lebens weiterlesen
Schattenglanz
»Wenn Du wissen willst, wer Dich beherrscht, musst Du nur herausfinden, wen Du nicht kritisieren darfst.« – Voltaire
Enttäuschung
Ein Wunsch ist ein Vogel, der fliegt – Eine Erwartung ist ein Käfig, in dem wir ihn schon sehen wollen. Und die Enttäuschung? Die Enttäuschung öffnet den Käfig. Der Vogel fliegt vielleicht davon. Aber der Blick wird frei.
Besagend
»Nichts sagt mehr darüber, wer wir sind, als die Geschichten, die wir erfinden.« – Pascal Mercier, Das Gewicht der Worte
Erwartungshaltung
»Wir brauchen nicht zu tun, was andere von uns erwarten. Es genügt vollkommen, wenn wir tun, was wir von anderen erwarten.« – Ernst Ferstl
Horrend
»Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit. Das ist der Grund, weshalb die meisten Menschen sich vor ihr fürchten.« – Georg Bernhard Shaw