Antinomien des Lebens

Die Grundformen der Angst und die Antinomien des Lebens 1. Die Angst vor der Selbsthingabe, als Ich-Verlust und Abhängigkeit erlebt; 2. Die Angst vor der Selbstwerdung, als Ungeborgenheit und Isolierung erlebt; 3. Die Angst vor der Wandlung, als Vergänglichkeit und Unsicherheit erlebt; 4. Die Angst vor der Notwendigkeit, als Endgültigkeit und Unfreiheit erlebt. Alle möglichen… Antinomien des Lebens weiterlesen

Nocebo-Effekt

Der Schatten des Glaubens Wenn Glaube heilt, dann ist Angst der verdorbene Glaube. Das Nocebo erinnert daran, dass Vertrauen und Furcht aus derselben Quelle stammen – beide sind Projektionen des Geistes in das Ungewisse. Das ist die tragische Seite des Bewusstseins: Die Fähigkeit, sich selbst zu zerstören, allein durch Denken. Das Placebo sagt: Ich erlaube… Nocebo-Effekt weiterlesen

Kenntnisnahme

»Wie kann es sein, dass die Lebendigkeit der Zeit von einer Hoffnung und einem Warten abhängt, dessen Vergeblichkeit man kennt?« – Pascal Mercier, Das Gewicht der Worte

Verworren

Und manchmal überkam ihn vollständige Verwirrung, was die Zeit betraf. »Es gibt Momente da habe ich das schreckliche Gefühl, nicht zu wissen, was ich mit der verbleibenden Zeit anfangen soll. Wo ich froh bin um jede Stunde, die vorbei ist – auch wenn es eine Stunde ist, die ich jetzt nicht mehr vor mir habe,… Verworren weiterlesen

Leiden schaffen

Leiden schaffen Nichts schafft so intensive Gegenwart wie eine Leidenschaft. Die Zeit wird vom Leidenschaftlichen insgesamt als die Dimension erlebt, in der sich Freiheit entfaltet. Sie ist nicht eine flache Strecke wie für den Getriebenen… (Anmerkg.: der Getriebene kann nicht unterscheiden zwischen Leidenschaft und Zwang, da er über keinen Abstand zu sich selbst verfügt) …und… Leiden schaffen weiterlesen