»Deinen Körper tragen mehr als 200 Knochen, mehr als 600 Muskeln vollführen deine Bewegungen. Dein Herz schlägt in Hast über hundert Mal pro Minute, das Blut mit solchem Druck durch seine Bahnen pumpend, dass der Puls durch deinen kompletten Körper klingt. Deine Lungen atmen Tag für Tag mehr als 10 000 Liter Luft ein, aus… So sterben wir weiterlesen
Kategorie: Existenzielle Psychodynamik
Buchstäblich
»Allein zu sein fühlte sich nie richtig an. Manchmal fühlte es sich gut an, aber nie richtig.« – Charles Bukowski
Überzahl
»Je öfter eine Dummheit wiederholt wird, desto mehr bekommt sie den Anschein der Klugheit.« – Voltaire
Prospektiv
»Von Kindheit an hatte ich unter dem Vorurteil gelebt, man müsse unter allen Umständen die Wahrheit sagen. […] Mein Leben verlief in den Bahnen des unauffälligen Unglücks.« – Peter Sloterdijk, Bekenntnisse eines Verlierers
Feuerpause
„Du sollst nicht töten sprach der Denker, nicht nur zum Mörder, auch zum Henker.“ – Arnold Zweig, Die Feuerpause.
Erreichbarkeit
»Von einem gewissen Punkt an gibt es keine Rückkehr mehr. Dieser Punkt ist zu erreichen.« – Franz Kafka
Unbekannte
»Ich will auch keinen Brief mehr schreiben. Wozu soll ich jemandem sagen, dass ich mich verändere? Wenn ich mich verändere, bleibe ich ja doch nicht der, der ich war, und bin ich etwas anderes als bisher, so ist klar, dass ich keine Bekannten habe. Und an fremde Leute, an Leute, die mich nicht kennen, kann… Unbekannte weiterlesen
Sicherlich
»Der Mensch, der bereit ist seine Freiheit aufzugeben, um Sicherheit zu gewinnen, wird beides verlieren.« – Benjamin Franklin
Verflossen
Das Angenehme dieser Welt hab ich genossen, Die Jugendstunden sind, wie lang! wie lang! verflossen, April und Mai und Julius sind ferne Ich bin nichts mehr; ich lebe nicht mehr gerne! – Friedrich Hölderlin
Analphabetisch
»Wir machen es uns nicht bewußt, aber unser Reichtum gegenüber dem Analphabeten (oder dem, der zwar lesen gelernt hat, aber nicht liest) besteht darin, daß er nur sein eines Leben lebt und leben wird, während wir sehr viele Leben gelebt haben werden. […] Lesen hilft auch, den Büchern nicht zu glauben. Der Analphabet, der nicht… Analphabetisch weiterlesen